Eigene KI-API-Keys nutzen
Im KI-Bereich legst du fest, über welchen Anbieter die KI-Funktionen deiner Organisation laufen. Diesen Bereich verwalten nur Administratoren.
Der einfachere Weg ist meist ein kuratiertes KI-Paket: eine vom Betreiber geprüfte Kombination aus Anbieter, Modellen und Rechtsraum-Einordnung. Die eigenen Zugangsdaten auf dieser Seite gelten, wenn deine Organisation kein Paket gewählt hat (Kachel „Eigene Konfiguration").
Zugangsdaten hinterlegen
- Öffne KI → Zugang.
- Klicke auf die Kachel Eigene Konfiguration. Sie öffnet den zugehörigen Bereich anstelle des Paketkatalogs.
- Folge dort dem Link Zugangsdaten einrichten.
- Wähle den Anbieter. Welche Felder danach erscheinen, hängt von ihm ab:
- OpenAI — Schlüssel und wahlweise die Organisation-ID.
- Anthropic — nur der Schlüssel.
- Google (Vertex) — das Service-Account-JSON. Ein einfacher API-Schlüssel genügt hier nicht: er würde still den globalen Endpunkt nutzen und die Verarbeitung in der EU aushebeln.
- OpenAI-kompatibler Endpunkt — Schlüssel, Endpunkt-URL und Modellname. Alle drei sind Pflicht; ohne sie gilt die Organisation anschließend als „KI nicht konfiguriert".
- Speichere mit Speichern und prüfen. Der Verbindungstest läuft direkt nach dem Speichern und prüft damit genau das, was du eingetragen hast.
Schlüssel werden verschlüsselt abgelegt und nie im Klartext angezeigt. Lass das Schlüsselfeld beim Bearbeiten leer, um den bestehenden Schlüssel zu behalten. Was das Formular für den gewählten Anbieter nicht zeigt, gilt für ihn auch nicht und wird beim Speichern geleert.
Anbieter oder Endpunkt wechseln
Änderst du den Anbieter oder die Endpunkt-URL, musst du den Schlüssel erneut eintragen. Das ist kein Formfehler, sondern Absicht: Der gespeicherte Schlüssel wird dir nie im Klartext angezeigt, und ohne diesen Schritt könnte er an eine neue Adresse geschickt werden, ohne dass jemand ihn kennt. Ein erneutes Eintippen desselben Schlüssels genügt. Wer nur Modell oder Organisation-ID ändert, wird nicht gefragt.
Die Endpunkt-URL muss mit https:// beginnen und auf eine öffentlich erreichbare
Adresse zeigen.
Verbindung prüfen
Der Verbindungstest fragt beim Anbieter die Modellliste ab. Er kostet nichts, überträgt keine Inhalte und funktioniert auch, solange die KI für die Organisation noch ausgeschaltet ist: Erst einrichten, dann anschalten ist die normale Reihenfolge.
Das Ergebnis bleibt stehen. Auf der Seite steht danach, wann zuletzt geprüft wurde und ob die Verbindung stand; die Zeile „Zugang" in der KI-Übersicht zeigt einen roten Punkt, wenn der letzte Test fehlgeschlagen ist.
Was der Test nicht sieht: Er beantwortet „ist der Schlüssel gültig", nicht „kann ich damit arbeiten". Ein Konto ohne Guthaben und ein Modell, für das dein Schlüssel nicht freigeschaltet ist, bestehen den Test und scheitern trotzdem an jeder Anfrage. Lehnt der Anbieter eine Anfrage ab, sagt die Antwort im Chat genau das und verweist auf diese Seite. Den Grund im Wortlaut nennt der Anbieter nur dem Betreiber im Serverprotokoll, denn eine Chatantwort lesen alle Mitglieder des Projekts mit.
Zugang entfernen
Zugang entfernen löscht Schlüssel, Endpunkt und Modellnamen. Der gewählte Anbieter bleibt stehen, und danach greift wieder der Zugang des Betreibers, sofern für diesen Anbieter einer hinterlegt ist.
Das ist der einzige Weg, auf dem ein Schlüssel verschwindet. Ein Speichern mit leerem Feld behält ihn.
Wie es weitergeht
Zugangsdaten allein schalten die KI noch nicht scharf — sie müssen für die Organisation zusätzlich aktiviert sein, siehe KI aktivieren oder deaktivieren. Danach greift etwa der KI-Assistent auf den hinterlegten Anbieter zu.