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Persönlicher Assistent

Der Assistent ist kein Ort, den du besuchst, sondern eine Begleitspur, die neben deiner Arbeit mitläuft. Er öffnet sich als schmales Panel links neben der Seite, auf der du gerade bist, und er bleibt offen, während du weiterklickst: von einer Aufgabe zu einem Meeting zu einer Notiz. Der Verlauf reißt dabei nicht ab, und ein halb getippter Satz bleibt stehen.

Er hängt an keinem einzelnen Projekt. Er beantwortet Fragen über deine ganze Organisation, so weit deine Rechte reichen.

So öffnest du ihn

Drei Wege, alle führen in dasselbe Panel:

  • Assistent in der Seitenleiste, direkt unter der Suche.
  • ⌘J (Windows und Linux: Strg+J) von überall.
  • Die schwebende Eingabezeile unten links. Tippe deine Frage einfach dort hinein und drücke Enter: das Panel klappt auf und die Frage geht sofort raus. Steht im Panel schon ein angefangener Satz, wird deine Zeile nur angehängt und nichts abgeschickt, damit kein halber Entwurf mitgeht. Beim Scrollen zieht sich die Zeile zu einem kleinen Knopf zusammen, damit sie die letzte Listenzeile nicht verdeckt.

Am rechten Rand des Panels kannst du die Breite ziehen. Wie breit es ist und ob es offen war, merkt sich dein Browser bis zum nächsten Mal.

Was er sieht

Der Assistent arbeitet mit deinen Rechten, nicht mit mehr. Er liest Aufgaben, Notizen, Meetings und Zeiten aus den Projekten, in denen du den jeweiligen Bereich sehen darfst. Ein Projekt ohne dein Leserecht taucht in keiner Antwort auf, auch nicht in einer Summe.

Zu einer Aufgabe, die er sich ansieht, liest er auch ihre Anhänge. Aus PDF, Word, RTF und Textdateien wird beim Hochladen der Text herausgezogen, und den bekommt er mit. Setz die Aufgabe als Bezug, damit er sie sich ansieht: über die Suche allein findet er den Anhang noch nicht.

Enthält eine Datei keinen lesbaren Text, etwa ein Bild oder ein eingescanntes PDF ohne Textebene, weiß er das und sagt es, statt zu raten. Frisch hochgeladene Dateien braucht es einen Moment, bis der Text herausgezogen ist. Auch das sagt er, statt so zu tun, als wäre die Datei leer. Bei sehr vielen oder sehr langen Anhängen kürzt er und schreibt dazu, dass gekürzt wurde.

Archivierte Projekte bleiben außen vor. Sie gehören nicht zur laufenden Arbeit, und eine Zahl, die stillschweigend Archiviertes mitzählt, wäre die falsche Zahl.

Wenn er nur einen Teil deiner Projekte erreichen konnte, sagt er das in der Antwort. Eine verengte Suche, die sich für eine vollständige ausgibt, ist schlimmer als gar keine.

Unter dem Eingabefeld steht in einer Zeile, dass die Antworten KI-generiert sind und mit welchem Anbieter. Details daneben fährt einen Hinweis ein: wohin deine Eingaben gehen, unter welchem Rechtsraum, an welchem Verarbeitungsort, und die Datenschutzerklärung. Escape oder ein Klick daneben schließt ihn wieder.

Wo er sucht

Über dem Eingabefeld steht, worin der Assistent gerade schaut: alle deine Projekte oder eines davon. Stell es um, wenn du eine Weile an einer Sache arbeitest und die Antworten nicht aus allem anderen mitgemischt haben willst.

Für eine einzelne Frage brauchst du das nicht. „Wie viele Tickets hat Nordlicht?" beantwortet er auch bei voller Reichweite richtig, weil er die Frage selbst auf das Projekt einschränkt. Der Schalter ist für den Fall, dass du es nicht bei jeder Frage wiederholen willst.

Zwei Dinge, die er nicht kann:

  • Er weitet nie. „Alle deine Projekte" heißt weiterhin: die, die du sehen darfst. Der Schalter nimmt weg, er gibt nichts dazu.
  • Er stellt sich nicht selbst um. Wenn du ihm schreibst „schau ab jetzt nur noch in Nordlicht", passiert nichts. Er sagt dir das auch, statt es zu versprechen. Umstellen ist deine Entscheidung, mit einem Klick.

Hat eine Antwort weniger als alles durchsucht, steht es unter ihr: bei deiner eigenen Einschränkung als „Durchsucht: nur Nordlicht", bei einer, die aus deinen Rechten folgt, als „Durchsucht: 3 von 12 Projekten". Das bleibt auch dann noch unter der Antwort, wenn du sie später woandershin kopierst.

Archivierte Projekte bleiben in beiden Fällen außen vor. Wird ein eingestelltes Projekt archiviert, oder verlierst du den Zugriff darauf, fällt die Einstellung weg: der Schalter steht wieder auf allen deinen Projekten, und er zeigt das auch an. Du bekommst dann keine Antworten aus einem Projekt, an das du dich nicht mehr erinnerst, es angeheftet zu haben.

Fragen zu Lalabase selbst

Der Assistent kennt auch diese Hilfe. Fragst du, wie etwas in Lalabase geht, etwa „Wie buche ich Zeit auf ein Ticket?", sucht er die passende Hilfeseite, liest sie und antwortet aus ihr. Unter der Antwort steht die Seite als Quelle, ein Klick darauf öffnet sie.

  • Er liest die Hilfe in der Sprache aus deinen Einstellungen. Hat eine Seite noch keine Übersetzung, liest er die deutsche.
  • Die Hilfe gehört zu keinem Projekt, und welche Projekte er gerade durchsucht, ändert an solchen Antworten nichts. Steht darunter „Durchsucht: …", gilt das für die Inhalte deiner Organisation, nicht für die Hilfe.

Wie er antwortet

Unter dem Eingabefeld stehen Stil und Länge. Stil geht von einfach über mittel bis technisch, Länge von knapp über mittel bis ausführlich. Beides gilt für alles, was du ab dann fragst, in dieser Organisation, und bleibt gesetzt, bis du es wieder änderst. Eine schon gegebene Antwort ändert sich davon nicht: dafür gibt es neu erzeugen an der Antwort selbst.

Fährst du über eine Nachricht, erscheint über ihr eine leise Zeile: wann sie geschrieben wurde, bei der letzten Antwort neu erzeugen, ein Symbol zum Kopieren und der Papierkorb. Kopieren nimmt die Nachricht so mit, wie sie dasteht: bei einer Frage genau den Wortlaut, den du getippt hast, bei einer Antwort den Text mitsamt dem, was darunter steht.

Worum es gerade geht

Auf jeder Aufgabe steht oben rechts Assistent. Ein Klick öffnet das Panel und setzt einen Bezug: über dem Eingabefeld steht dann „Bezug: #112 Anmeldung schlägt fehl". Die Seite bleibt dabei stehen, du gehst nirgendwo hin.

Der Bezug landet auf dem Gespräch, das gerade im Panel steht. Hast du noch keines begonnen, oder gerade Neuer Chat gedrückt, wird der Bezug im Entwurf vorgemerkt und über dem Eingabefeld angezeigt. Er bleibt beim Wechsel zwischen Aufgaben erhalten. Erst mit deiner ersten Nachricht wird das Gespräch samt Bezug gespeichert, sodass schon die erste Antwort diesen Bezug verwenden kann. Das × entfernt einen vorgemerkten Bezug; Neuer Chat beginnt einen Entwurf ohne die bisherige Auswahl.

Ab da meinen Rückfragen ohne eigenen Gegenstand diese Aufgabe. „Wer arbeitet daran?" braucht dann keine Nummer mehr. Das × am Chip nimmt den Bezug wieder weg.

Du kannst mehrere Aufgaben zugleich als Bezug setzen, bis zu zehn. Ab der zweiten zeigt der Chip nur noch die Anzahl, etwa „Bezug: 3 Aufgaben"; ein Klick darauf klappt die Liste auf, und jede Zeile hat ihr eigenes ×. Ist die zehnte gesetzt, sagt der Assistent das und ändert nichts: nimm einen Bezug weg, dann geht der nächste.

Der Bezug sagt, worum es geht. Wo der Assistent sucht, sagt daneben „Sucht in", und das bleibt deine eigene Einstellung: einen Bezug zu setzen oder wegzunehmen ändert sie nicht. Beide Angaben stehen nebeneinander, damit du nicht raten musst, worauf eine Antwort sich stützt.

Willst du die Antwort auf ein Projekt eingrenzen, stell „Sucht in" selbst darauf. Das gilt dann für alles in diesem Gespräch, egal auf welche Aufgabe du dich beziehst.

Wechselst du auf eine andere Aufgabe, läuft dein Gespräch weiter, und nichts wird hinter deinem Rücken umgestellt. Über dem Eingabefeld erscheint stattdessen ein Angebot: „Bezug setzen: #113 Export bricht ab“, mit einem Knopf daneben. Steht schon ein Bezug, heißt das Angebot „Bezug hinzufügen“, denn es kommt dazu und ersetzt nichts. Erst dein Klick ändert etwas. Das × am Angebot blendet es für diese Aufgabe aus, bis du die Seite neu lädst; dasselbe passiert, wenn der Assistent den Bezug ablehnt, damit dir nicht immer wieder dasselbe angeboten wird.

Lässt sich der Bezug nicht setzen, etwa weil das Projekt der Aufgabe inzwischen archiviert wurde, sagt der Assistent das und ändert nichts.

Das Angebot siehst du bei geöffnetem Panel auf Aufgaben, Notizen, Dateien und Meetings, auch in einem neuen, noch leeren Chat. Du kannst vor der ersten Nachricht bis zu zehn Bezüge vormerken.

Meetings

Im geöffneten Meeting übernimmt Assistent fragen das Meeting als allgemeinen Bezug. Analyse erstellen bei den gespeicherten Analysen und Aufgaben ableiten beziehungsweise Neu ableiten bei den Ticket-Vorschlägen öffnen denselben Assistenten und bereiten zusätzlich den passenden Modus vor. Keiner dieser Einstiege sendet selbst einen Auftrag ab. Das geht auch vor der ersten Nachricht und zusammen mit Aufgaben, Notizen oder Dateien; die Grenze von zehn gilt für die ganze Sammlung. Beim Meeting-Wechsel folgt das allgemeine Angebot dem geöffneten Meeting, bereits gewählte Bezüge bleiben erhalten. Die ausdrücklichen Analyse- und Aufgaben-Einstiege zielen immer auf das Meeting, an dem du sie angeklickt hast. Der Bezug zeigt Titel und Datum, damit du gleich benannte Termine unterscheiden kannst.

Der Assistent liest Notizen und Transkript getrennt und berücksichtigt Titel, Zeitpunkt und Teilnehmer. Frage zum Beispiel „Welche Entscheidungen wurden getroffen?“ oder „Welche offenen Fragen ergeben sich aus Notizen und Transkript?“. Je Quelle werden bis zu 8.000 Zeichen gelesen. Bei längeren Quellen weist die Antwort auf die Kürzung hin; sie ist dann keine vollständige Auswertung.

Diese Antworten bleiben im Gespräch. Erst Als Analyse speichern … an einer fertigen Antwort legt eine private Analyse am Meeting an; erst die einzelne Übernahme eines Ticket-Vorschlags erzeugt ein Ticket. Die feste Kurzfassung des Meetings behält ihren eigenen Einstieg. Ein Bezug schaltet das Meeting auch nicht für die Suche frei: Du kannst ihn auch ohne Suchfreigabe verwenden. Es gelten deine Meeting-Leserechte und die bestehenden Regeln für aktive Projekte. Mobil öffnet sich derselbe Assistent als Blatt von unten. Gespeicherte Analysen und die gemeinsame Vorschlagsliste bleiben direkt unter den Meeting-Inhalten erreichbar.

Notizen und Dateien

Im Bereich Wissen geht es genauso: eine geöffnete Notiz oder Datei trägt oben rechts denselben Assistenten-Knopf, und bei geöffnetem Panel erscheint das Angebot „Bezug setzen: Einarbeitung neuer Mitarbeiter". Der Bezug zeigt mit Typ und Titel im Chip, Aufgaben, Notizen und Dateien können zusammen in einem Gespräch stehen, die Grenze von zehn gilt für alle zusammen. Schließt du den Eintrag mit dem ✕, verschwindet das Angebot wieder; ein schon gesetzter Bezug bleibt.

Bei einer Frage zum Inhalt liest der Assistent die Notiz oder Datei nach, nicht nur den Titel. Drei Dinge dazu:

  • Eine Datei wird immer in ihrer aktuellen Version gelesen, auch wenn du gerade eine ältere Version in der Vorschau ansiehst. Der Bezug hängt an der Datei, nicht an der Version; nach einem neuen Upload liest die nächste Frage den neuen Stand.
  • Gelesen wird der gespeicherte Text. Was du im Editor tippst und noch nicht gespeichert hast, kennt der Assistent nicht; das Bearbeitungsformular bietet er auch nicht an.
  • Bei einer Datei braucht es lesbaren Text. Ein frisch hochgeladenes PDF hat ihn vielleicht noch nicht, ein gescanntes PDF oder ein Bild nie. Dann sagt der Assistent, dass kein Text vorliegt, statt zu raten. Sehr lange Texte werden gekürzt gelesen, und auch das sagt er dazu.

Verlierst du den Zugriff auf die Aufgabe, oder wird ihr Projekt archiviert, fällt der Bezug weg, genau wie eine Projekt-Einstellung. Der Chip verschwindet dann, ohne die Aufgabe zu nennen: was du nicht sehen darfst, nennt dir der Assistent auch nicht.

Wem der Verlauf gehört

Dir, und sonst niemandem. Kolleginnen und Kollegen sehen deine Fragen nicht, auch nicht in der Liste. Konto-Administratoren ebenso wenig: Es gibt keinen Verwaltungsweg, der persönliche Verläufe öffnet.

Willst du eine Antwort ins Team geben, kopierst du sie bewusst dorthin, mit dem Kopieren-Symbol an der Nachricht. Nichts wandert von allein weiter.

Frühere Verläufe

Das Plus im Kopf des Panels beginnt ein neues Gespräch. Das alte bleibt erhalten und ist über die Uhr daneben wiederzufinden: Sie zeigt deine früheren Verläufe, das neueste zuerst, jeweils mit dem Tag, an dem es begonnen hat.

Ein Klick lädt einen Verlauf ins Panel, und die Seite, auf der du gerade bist, bleibt dabei stehen. Der Verlauf, aus dem du die Liste geöffnet hast, ist hervorgehoben, und der Pfeil links oben bringt dich zu ihm zurück, falls du dich doch anders entscheidest.

Ohne eigene Auswahl öffnet das Panel dein zuletzt begonnenes Gespräch.

Einstellungen

Das Zahnrad im Kopf des Panels öffnet deine Einstellungen. Der Pfeil links oben bringt dich zurück in das Gespräch, aus dem du sie geöffnet hast.

Dort wählst du den Fokus: die Absicht, mit der dein Assistent antwortet. Die Auswahl gehört dir und gilt in dieser Organisation für alle deine Gespräche mit dem Assistenten, auch für die laufenden. Sie wirkt ab der nächsten Antwort; schon geschriebene Antworten bleiben stehen. Willst du eine davon im neuen Fokus sehen, benutze das Neu-Erzeugen an der Antwort selbst.

Welche Fokus-Vorlagen zur Wahl stehen, richten Konto-Administratoren ein (siehe Chat-Personas). Steht keine bereit, sagt die Seite das, statt eine leere Auswahl zu zeigen. Vorgabe der Organisation ist der Weg zurück, wenn du keine eigene Wahl mehr treffen möchtest.

Die Vollansicht

Reicht die Spurbreite nicht, zieht der Doppelpfeil im Kopf des Panels den Assistenten auf die ganze Fläche neben der Seitenleiste. Links stehen dann die früheren Verläufe dauerhaft, rechts das Gespräch. Der zweite Pfeil bringt ihn zurück in die Begleitspur.

Der Wechsel kostet dich nichts. Ein halb getippter Satz bleibt stehen, die Bildlaufposition auch, und eine Antwort, die gerade geschrieben wird, läuft weiter. Es ist dasselbe Gespräch, nur größer, kein zweiter Ort.

Die Adresse /assistant deiner Organisation öffnet den Assistenten gleich in der Vollansicht. Sie eignet sich zum Weitergeben an dich selbst, etwa als Lesezeichen.

Zwei Dinge dazu:

  • Auf schmalen Fenstern unter 1024 Pixeln öffnet sich der Assistent als Blatt von unten. Die Unterhaltung und ein geöffneter Bericht nutzen jeweils die volle Breite. Ein Link zu einer Seite schließt das Blatt und öffnet sein Ziel.
  • Schließen beendet die Vollansicht. Öffnest du den Assistenten danach wieder, steht er als Begleitspur da. Das ist Absicht: ⌘J soll dir nicht unangekündigt den ganzen Bildschirm füllen. Die eingestellte Breite der Spur bleibt dagegen erhalten.

Was letzte Woche passiert ist

Der Assistent kann den Verlauf deiner Projekte lesen: neue Aufgaben, Zuweisungen, Statuswechsel, Kommentare, dazu Notizen, Dokumente, Meetings und Änderungen an der Projektmannschaft. Frag ihn einfach „was ist letzte Woche passiert?" oder „was hat sich in den letzten drei Tagen getan?".

Er zeigt dabei nur, was du ohnehin sehen darfst, und zwar je Bereich einzeln: wer in einem Projekt nur Notizen lesen darf, bekommt von dort keine Aufgaben-Historie. Ein Ereignis am Projekt selbst, etwa eine Umbenennung, sieht jeder, der das Projekt sieht.

Zwei Dinge stehen bewusst nicht drin: Abrechnungsläufe und Verwaltungsvorgänge der Organisation wie ein gewechseltes KI-Paket. Beides gehört nicht in eine Aufstellung dessen, woran gearbeitet wurde, und beides hängt an keinem einzelnen Projekt.

Fragen zum Quelltext

Ist an ein Projekt ein Repository angeschlossen, kann der Assistent auch darüber Auskunft geben. Frag ihn zum Beispiel:

  • „Worum geht es in Nordlicht?"
  • „Was kann das Projekt alles?"
  • „Wo steht Chatpost#destroy?"

Das ging früher nur in einem eigenen Chat im Projekt. Du musstest also erst das Projekt aufmachen. Jetzt fragst du es im Panel, egal wo du gerade bist.

Der eine Unterschied: Code-Fragen betreffen immer genau ein Projekt. Die anderen Werkzeuge schauen in alle deine Projekte. „Wie viele Aufgaben sind offen?" zählt über alles zusammen. Beim Quelltext geht das nicht: eine Vision gehört einem Projekt, und eine Klasse liegt in einem Repository. „Alle Projekte" ergibt hier keinen Sinn.

Erreichst du nur ein Projekt mit Repository, nimmt er das von selbst. Erreichst du mehrere und nennst keins, fragt er nach. Auf „Was kann das Projekt?" antwortet er dann etwa: „Welches meinst du? Ich erreiche Nordlicht Software und Kundenportal v2."

Er rät nicht. Falsch geraten wäre schlimmer als nachgefragt, weil du der Antwort nicht ansiehst, dass sie aus dem falschen Projekt kommt.

Zwei Wege, die Rückfrage zu vermeiden:

  • Nenn das Projekt in der Frage. „Was kann Nordlicht?" reicht schon.
  • Stell „Sucht in" um. Solange der Schalter auf einem Projekt steht, fragt er nicht mehr nach.

In der Antwort steht, um welches Projekt es geht, gleich in der ersten Zeile. Darunter steht wie gewohnt, was durchsucht wurde, also „Durchsucht: nur Nordlicht".

Welche Repositories du erreichst, folgt deinen Rechten am Projekt. Du brauchst entweder Lesezugriff auf den Chat oder Schreibzugriff auf die Dokumentation. Das ist dieselbe Regel wie auf der Repository-Seite des Projekts, keine neue. Ein Projekt ohne eines der beiden Rechte kommt in keiner Antwort vor. Auch dann nicht, wenn du es namentlich nennst: dann sagt er, dass er kein Projekt mit dem Namen kennt.

Ist nichts da, sagt er es, statt sich etwas auszudenken. Drei verschiedene Lagen, drei verschiedene Sätze:

  • Kein Repository in deiner Reichweite. Dann gibt es nichts zu durchsuchen.
  • Repository da, aber noch nicht indiziert. Das ist etwas anderes als „nichts gefunden", und er sagt es auch anders.
  • Indiziert, aber nichts passt. Dann eben nichts gefunden.

Hat deine Organisation gar kein Repository angeschlossen, merkst du von alledem nichts. Der Assistent bekommt diese Werkzeuge dann erst gar nicht angeboten. Das ist Absicht: die Beschreibungen der Werkzeuge kosten bei jeder Antwort Platz, auch bei „wie viele Aufgaben sind offen". Wer keinen Code hat, soll dafür nicht bezahlen.

Quellen, die sich daneben öffnen

Nennt eine Antwort eine Aufgabe bei ihrer Nummer oder eine Notiz, ein Dokument oder ein Meeting beim Titel, dann ist die Stelle im Text anklickbar. Verlinkt wird dabei nur, was die Antwort auch wirklich gelesen hat, und nur, solange es die Sache noch gibt: eine Nummer, die der Assistent nur erwähnt, bleibt Text. Erwähnt eine Antwort dieselbe Sache mehrfach, ist jede Nennung ein Link. Auch die kleinen Quellen-Nummern wie [3], die der Assistent in seine Sätze schreibt, führen per Klick zur jeweiligen Quelle; dieselben Nummern stehen vor den Zeilen der Quellenliste unter der Antwort. Und wenn eine Nummer nicht eindeutig ist, etwa weil zwei Projekte je eine Aufgabe 42 haben und die Antwort beide gelesen hat, bleibt sie Text: ein falscher Link wäre schlechter als keiner.

Unter jeder Antwort stehen die Quellen, aus denen sie stammt, eine Zeile je Sache: hat die Antwort mehrere Stellen derselben Aufgabe gelesen, etwa die Aufgabe und zwei Kommentare darin, steht dort eine Zeile mit dem Vermerk, wie viele Fundstellen es waren. Was ein Klick darauf tut, hängt davon ab, ob es die Sache als eigene Seite gibt:

  • Aufgaben, Notizen, Meetings, Dokumente haben eine. Der Klick öffnet sie ganz normal. Aus der Vollansicht heraus klappt der Assistent dafür in die Begleitspur zurück, sonst läge die Seite hinter ihm und du sähest nichts.
  • Eine Stunden-Auswertung hat keine. Sie öffnet sich in der Vollansicht als dritte Spur rechts neben dem Gespräch: die einzelnen Buchungen, aus denen die Zahl besteht, mit den Summen darüber.
  • Etwas Gelöschtes hat keine mehr. Die Quelle bleibt stehen, damit du siehst, worauf die Antwort damals beruhte, sie trägt aber den Vermerk nicht mehr vorhanden und führt nirgends hin.

Die Summen umfassen immer die ganze Auswahl, auch wenn die Liste darunter gekürzt ist. Ab hundert Buchungen sagt sie, wie viele es insgesamt sind. Ein Link führt von dort in die Zeitenliste, mit genau denselben Filtern, unter denen die Zahlen entstanden sind.

Steht dort Nur deine eigenen Buchungen, dann reichen deine Rechte in diesem Projekt nicht weiter. Die Auswertung sagt das lieber, als eine Teilsumme wie eine Gesamtsumme aussehen zu lassen.

Das geöffnete Panel steht in der Adresse: ein Neuladen bringt es zurück, und du kannst den Link weitergeben. Beim Empfänger zeigt er nur, was dessen eigene Rechte hergeben. Das × im Kopf des Panels schließt es wieder.

Wenn du ihn nicht siehst

Damit Zeile und Panel überhaupt erscheinen, braucht es zweierlei:

  1. Der Betreiber hat ihn für deine Organisation freigeschaltet.
  2. Deine Rolle hat die Berechtigung Assistent nutzen.

Fehlt eines davon, erscheint weder die Zeile in der Seitenleiste noch das Panel.

Zum Fragen kommt ein Drittes dazu: deine Organisation muss die KI-Funktionen aktiviert und einen nutzbaren Zugang hinterlegt haben (siehe KI aktivieren). Fehlt der, öffnet sich das Panel trotzdem und nennt den Grund, statt dir ein Feld hinzustellen, das deine Frage schluckt.

Auf schmalen Fenstern (unter 1024 Pixel) öffnest du den Assistenten über das Sternsymbol im Kopf. Er erscheint als Blatt von unten; die Berechtigungen bleiben gleich.

Im Assistenten analysieren

Klicke bei den gespeicherten Analysen am Meeting auf Analyse erstellen. Der Assistent übernimmt genau dieses Meeting als Bezug, beendet einen eventuell aktiven Aufgabenmodus und öffnet Beispiele und Vorlagen am normalen Nachrichtenfeld. Ein Entwurf wird dabei nicht überschrieben und du sendest selbst ab. Wähle Überarbeiten an der gewünschten Antwort. Mit Als Analyse speichern … → Privat speichern übernimmst du ein fertiges Ergebnis am Meeting, ohne die KI erneut auszuführen. Vorlagen lassen sich am selben Eingabefeld auswählen, speichern und verwalten. Die Schritte und Quellenbeschränkungen erklärt KI-Analysen.

Ticket-Vorschläge im Assistenten

Klicke am Meeting im Bereich Ticket-Vorschläge auf Aufgaben ableiten oder Neu ableiten. Der Assistent übernimmt genau dieses Meeting als Bezug und Zielprojekt und aktiviert den vorhandenen sichtbaren Aufgabenmodus. Ein bestehender Entwurf und andere Bezüge bleiben erhalten. Prüfe den Auftrag und sende ihn selbst ab. Aufgabenmodus beenden entfernt die spezielle Verarbeitung, ohne den Text zu löschen. Eine gewöhnliche Frage startet keinen Vorschlagslauf.

Vorschläge sind für Personen mit Zugriff auf dieses Meeting sichtbar. Tickets entstehen erst beim Übernehmen. Verwendet werden nur Notizen und Mitschrift des gewählten Meetings sowie dein ausdrücklich eingegebener Auftrag. Persönlicher Chatverlauf, andere Bezüge und gespeicherte Analysen werden nicht übernommen. Die Grenze je Quelle steht vor dem Absenden am Eingabefeld; bei einer Kürzung erscheint ein Hinweis. Ändern sich die Quellen vor Abschluss des Laufs, wird kein Ergebnis veröffentlicht. Du kannst mit den aktuellen Quellen erneut starten.

Im Gespräch bleiben Auftrag, Meeting, Zielprojekt und Status erhalten, auch nach Navigation oder erneutem Öffnen. Fehler bieten Erneut versuchen; ein erfolgreicher Lauf ohne Aufgaben zeigt das ausdrücklich an. Jeder Vorschlag lässt sich aufklappen und einzeln mit Als Ticket anlegen übernehmen oder Verwerfen. Das Ticket entsteht im Projekt des Meetings und wird mit ihm verknüpft. Danach führt Ticket öffnen zum angelegten Ticket. Für das Übernehmen brauchst du zusätzlich Ticket-Schreibrecht; Erzeugen und Verwerfen benötigen Meeting-Schreibrecht.

Ein neuer erfolgreicher Lauf ersetzt alle offenen Vorschläge dieses Meetings, auch für andere Personen. Darauf weist der Assistent vor dem Absenden hin. Im älteren Gesprächseintrag bleiben sie als überholt sichtbar und können nicht mehr übernommen werden. Übernommene und verworfene Vorschläge bleiben als Historie erhalten. Ein fehlgeschlagener Lauf lässt offene Vorschläge unverändert. Relevante Kürzungen der Liste, Titel oder Beschreibungen werden mit den geltenden Grenzen angezeigt.

Fertige Ergebnisse aktualisierst du mit Status aktualisieren; automatische Prüfungen beim Zurückkehren erfolgen höchstens einmal pro Minute. Erneut versuchen kann pro fehlgeschlagenem Auftrag nur einen neuen Versuch anlegen. Beim Löschen des Gesprächs werden dessen Lauf und Arbeitsanweisung gelöscht; die meetingweit sichtbaren Vorschläge bleiben am Meeting erhalten.